
Man betreibt die Modelle dieser Klasse in der Regel von
3,5-cm³-Zweitaktmotoren bis hin zu 11-cm³-Motoren,selten werden auch
Viertaktmotoren verbaut, die ursprünglich für den Einsatz in
Flugmodellen gedacht sind. Die Motoren haben bis zu 1,5 kW. Die Modelle
sind ca. 50 cm lang. Man unterscheidet zwischen On-Road- und
Off-Road-Modellen.
Mit den richtigen Tuningteilen kann ein Glattbahner (On-Road) im
Renneinsatz bis zu 120 km/h erreichen, 100 km/h werden aus dem Stand
bereits nach ca. 2 sek. erreicht. Wettbewerbsmodelle verfügen zum
Beispiel über komplett einstellbare Einzelradaufhängung,
Fliehkraftkupplung, Zweigang-Getriebe, Scheibenbremse mit Wirkung auf
die Hinterachse und Allrad(riemen-)antrieb. Obwohl ein Differential an
der Hinterachse erlaubt ist, wird die Hinterachse „starr“ gefahren, um
bei den enormen Fliehkräfte von bis zu 7 g ein Durchdrehen des
kurveninneren Hinterrades zu vermeiden.
Die Klasse der 1:8er-On-Road wird auch als die Königsklasse des
RC-Car-Sports bezeichnet, was auf die verwendete Technik und die
erreichbaren Geschwindigkeiten zurückzuführen ist.
Buggys (Off-Road) sind im Vergleich zu den Glattbahner etwas
langsamer. Aber auch Off-Road-Modelle verfügen über
Einzelradaufhängung, Fliehkraftkupplung, bis zu 3 sperrbare
Differentiale, Allradbremse und Allrad(kardan-)antrieb. Ein
Zweigang-Getriebe wird in der Regel nicht verwendet. Für den Einsatz
bei Wettbewerben sind Motoren bis 3,5 cm³ zugelassen. Die Motoren
leisten bei ca. 38000 U/min eine Leistung von ca. 1,8 kW. Die
Buggymodelle M 1:8 sind nach wie vor sehr beliebt, daher gibt es auch
sehr viele Hersteller und viele verschiedene Modelle.
Die beiden Rennklassen erfreuen sich noch immer großer Beliebtheit,
sind es doch zwei der ältesten Klassen in der Wettbewerbsszene. Eine
Mischung aus On-Road- und Off-Road-Modellen stellen die sogenannten
Rally-Modelle dar. Hierbei handelt es sich um Modelle im Maßstab 1:8,
die über eine größere Bodenfreiheit als reine Glattbahner verfügen,
aber nicht für den reinen Geländeeinsatz geeignet sind.